Sonntag, 18. Januar 2015

du wirst immer da sein, in meinem herzen

ich sitze auf deinem bett, mein blick ist auf den boden gerichtet. bemerke nicht, wie du dich neben mich gesetzt hast. "was ist los?" fragst du mich so leise, dass ich es beinahe nicht mitbekommen habe. "ach nichts, schon gut" sage ich und blicke zu dir hoch, in der hoffnung das du nicht weiter nachfragst. du legst deinen arm über meine schultern. wie konnte ich nur eine sekunde denken du würdest nicht bemerken wenn mich etwas belastet? "du weißt ganz genau das ich merke wenn es dir nicht gut geht und du weißt auch das du mit mir über alles sprechen kannst, wenn dich etwas belastet." es tut unfassbar gut zu wissen das es immer jemanden gibt der da ist, dir egal was ist dir den rücken stärkt und dir hilft. ich schluchze. "hm. es ist nur, ich vermisse sie. sie war wie eine schwester für mich und irgendwie ist sie es auch immer noch. wir haben nichts mehr miteinander zutun und es ist meine schuld, ganz allein meine schuld." tränen steigen in meine augen, versuche sie zu unterdrücken. "wenn ich an ihrem haus vorbei fahre denke ich an die alten zeiten, an all die dinge die wir erlebt haben. ich fange an sie wieder zu vermissen und dann merke ich wie es weh tut, wie es mich innerlich zerreißt und ich am liebsten einfach nur noch weinen würde." du nimmst mich fest in den arm, weil du genau weißt wie sehr mich dieses thema belastet, wie sehr ich unter allem leide. "ich möchte nicht das du so leidest, dir soll es gut gehen." du wendest dich von mir ab, zeigst auf meine rechte brust und sagst: "weißt du, auch wenn sie nicht mehr da ist wird sie immer ein teil von dir bleiben und in deinem herzen, da wirst du sie immer bei dir haben." jetzt ist der moment an dem ich wirklich nur noch weinen kann. bekomme kein ton mehr raus, nichts könnte nun das beschreiben was in mir vorgeht. aber du hast recht mit dem was du sagst. sie wird immer bei mir sein, in meinem herzen.

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